Blüten, als Zeichen der Auferstehung

Diese Kokardenblume blühte heuer zu Weihnachten am Schöpfungsweg:

Vor einigen Jahren schenkte uns eine Frau, die auch Hilfsgüter sammelte, Samen von Kokardenblumen aus ihrem Garten. Auf Grund ihrer körperlichen Schwäche hatte sie keine Kraft mehr, den Garten zu bearbeiten, und deshalb breiteten sich diese Pflanzen dort überall aus. Sie wusste aber nicht, wie lange

sie dieses Saatgut bereits aufbewahrt hatte. Der Samen wurde sofort am Schöpfungsweg ausge- streut, doch wie vermutet zeigten sich keine Keime. Drei Jahre später erfuhren wir vom Tod dieser Frau. Erstaunlicherweise sprossen im Sommer darauf die ersten Blätter und die Kokardenblumen begannen zu blühen. Es war genau an der Stelle, wo damals der Samen ausgestreut wurde.

Auf dem Grab von Bruder Franz in Heiligen-

kreuz befand sich ein Adventgesteck. Darin waren unter anderem auch Schneerosen. Als die Schale weggeräumt wurde, pflanzten wir die Schneerosen auf den Schöpfungsweg. Heuer zu Weihnachten entdeckten wir unter Laub und Geäst eine reiche Blütenpracht. Anfang März blühte diese Schneerose noch immer...

GEMEINSCHAFT-BEZIEHUNG

In der VS-Würflach bekamen wir die Anregung für die Errichtung einer Erdäpfelpyramide (ein Projekt für Kindergärten und Schulen... als Inititative des Landes Niederösterreich - "so schmeckt Niederösterreich").

Da am obersten Teil des Schöpfungsweges der Hang steil abfällt, war eine Absicherung notwendig und deshalb entstand eine Hochbeetanlage mit zwei Erdäpfelpyramiden, die vom Kindergarten Pitten bepflanzt werden.

Von der Befüllung der Erdäpfelpyramide an der VS-Würflach blieb Erde über, die nach Pitten gebracht wurde.


Würflach trifft Pitten

Gemeinsam wird die Erdäpfelpyramide gefüllt

Schulkinder als Paten des neuen Altartisches



Im Rahmen einer kleinen Feier wird der Altartisch von Bruder Martin Treipl und Kindern der Volksschule gesegnet.

Die Schüler dürfen den Tisch mit Weihwasser besprengen und meinen, sie seien nun die Paten des Altars.

Vogelgezwitscher begleitet den Lobgesang.


Mit dem Laib Brot und der Osterkerze gehen alle zu den Hochbeeten der Kinder um auch diese  zu segnen:

Im Lied "Laudato si..." wird die Freude der Kinder spürbar.

Jedes Kind bekommt ein Stück Brot mit auf den Weg.

Manche teilen es mit den "Berghühnern".

Ernte am Schöpfungsweg

Die Einen säen - die Anderen ernten

Im Frühling hatten Kindergarten-und Volksschulkinder Erdäpfel gelegt, Kürbisse, Lauch u a eingepflkanzt. Ebenso wurden Samen ausgestreut. Nun ist die Zeit der Ernte gekommen. Die Kinder der 1. Klasse VS durften diese einbringen. Die Freude war groß, als auch die ehemalige Kindergärtnerin dabei war.


Staunen über die Schätze der Natur

Das Erdäpfelkraut wird zerschnitten und damit die Erde bedeckt


Alle freuen sich über die reiche Ernte, die in die Schule gebracht wird

DER SCHÖPFUNGSWEG ALS ORT DER BESINNUNG





DIE VOGERLPREDIGT

DES HL. FRANZ VON ASSISI



Kinder der VS-Würflach legten mit Mosaiksteinen Vögel nach ihren Entwürfen.


Die Kinder halfen bei der Fertigstellung des Mosaiks


VOGERLCHRISTBAUM UND KRIPPE



Kinder der VS-Pitten schmückten den Christbaum mit Vogelfutter,

das sie von zuhause mitgebracht hatten.

Sofort schwirrten von allen Seiten Meisen herbei.

Unter dem Christbaum bauten die Kinder das Kripperl auf.

          Die Geschichte vom Hasen -                               gerade rechtzeitig zu Ostern

 

 Kinder vom Kindergarten Pitten gestalteten mit Christine Buchner ein Mosaik  zur Geschichte: "Wie Franziskus einen Hasen rettete".

Die Kinder machten Entwürfe und sammelten die ersten Erfahrungen im Legen eines Mosaikbildes.

 

 

 

 

 

Im Atelier wurde das fertige Bild begutachtet und bewundert.


Wie Franziskus einen Hasen rettete

Es war bei Greccio am Fuße der Sabinerberge - als ein Mann einen Hasen fing. Er schenkte den Hasen für ein Festmahl einem Gefährten von Franziskus, der ihn voller Freude zu Franziskus brachte.

"Ach, meine Bruder Langohr", rief Franziskus, sobald er das zitternde Tier sah. "Warum hast du dich überlisten lassen? Komm her zu mir!"

Als der Gefährte den Hasen auf den Boden setzte, schlug dieser einen Haken und noch einen und sprang in den Schoß von Franziskus. Dort fühlte er sich geborgen und hielt ganz still, während Franziskus über sein Fell streichelte.

Danach gab er ihn frei, aber der Hase kehrte sofort zurück. Das tat er so oft, bis er in den nahen Wald getragen wurde, wo er hoppelnd verschwand.

(aus: Erich Jooß, Renate Seelig: Franz von Assisi und die Sprache der Tiere)