EINE VISION WIRD WIRKLICHKEIT

Wie alles begann

Schon seit dem Jahr 1975 gedenken alljährlich am Karfreitag Kinder und Jugendliche entlang der Desbordesstiege des Leidens und Sterbens  Jesu. Der Gedanke, einen Kalvarienberg zu errichten, lag nahe. Die Idee wurde von Pfarre und Gemeinde für gut empfunden, jedoch Unterstützung konnte keine zugesagt werden. Das Musical "Franceso" im Arkadenhof des Pittener Pfarrhofes war die letzte Inspiration, einen Sonnengesangsweg in Pitten anzulegen. Bruder Franz Edlinger, der zu dieser Zeit infolge einer schweren Krankheit im Pflegeheim Mater Salvatoris lebte und dessen Vorbild der hl. Franz von Assisi war,  hatte bereits ein fertiges Konzept für einen sogenannten Schöpfungs-Lebensweg. Der ehemalige Weg zur Bergkirche entlang der Desbordesstiege erschien dafür besonders geeignet. Mit der Zusage seitens der Pfarre und der Gemeinde konnte das Projekt in Angriff genommen werden.

Die ersten Schritte

 

 

 

 

 

 

Der Spatenstich



Wege und Mauern wurden angelegt, der "Tunnel" als Durchgang zum Thema Mond und Sterne wurde errichtet, mit der Bepflanzung wurde begonnen und der Brunnen wurde gebaut. Dieser wird durch eine Solaranlage betrieben.

Anlässlich der Initiative der Katholischen Jugend "72 Stunden ohne Kompromiss" halfen viele junge Menschen im Oktober 2010 bei der weiteren Errichtung mit.

Kinder vom Wohnheim der Wiener Volkshilfe und Jugendlche der Landjugend bauten die Kräuteranlage zur Station "Mutter Erde", die Feuerwehrjugend strich das Innere des Tunnels, Kinder von der ASO pflanzten Erdbeeren...

Wie sehr freute sich Bruder Franz als er während eines Krankenhausaufenthalts das Foto mit dem Brunnen sah, aus dem bereits Wasser floss.

Auch der Entwurf der Station "Feuer" begeistete ihn sehr. Er veränderte immer wieder seinen Entwurf und passte ihn den weiteren Gegebenheiten an. Nach seinem Tod Ende Jänner 2011 entwickelte sich der Schöpfungsweg weiter. Vieles war nicht möglich so wie geplant zu verwirklichen wie etwa die Stationen vor der Bergkirche. Doch es erföffneten sich neue Möglichkeiten und die letzten Stationen vorallem mussten diesen angepasst werden.