CHRISTLICHES BRAUCHTUM

Im christlichen Brauchtum drückt sich seit je her  Volksfrömmigkeit aus.

Durch Rituale, die mit allen Sinnen erfasst werden, kommen wir tieferen Glaubenswahrheiten näher:

Advent - weihnachten



Adventkränze werden gebunden und adventliche      Adventstollen und andere vorweihnachtliche

Gestecke hergestellt                                                    Gebäcke entstehen

In der Steiermark lernten wir traditionelles Kletzenbrot backen.

Dieses und Apfelbrot sind ein wichtiger Bestandteil der Standln im Advent

Nikolaus



SchülerInnen backen in der Schule Lebkuchen für die Nikolaussackerl

Vor Weihnachten






Am Schöpfungsweg hängen Schulkinder Futter auf den Vogerlchristbaum und stellen das Kripperl auf.

Die Geschichte von der ersten Krippe, die der hl. Franziskus in Greccio durch Menschen und Tiere darstellen ließ und so in beeindruckender Weise die Geburt Jesu feierte.

fastenzeit


Für den Aschermittwoch werden Fastenbrezerl gebacken, die in Pitten am Standl vor dem Parkeingang  und in der Pfarre nach dem Aschermittwochgottesdienst gemeinsam mit Fastenbildchen verteilt werden. Während der Fastenzeit backen Schulkinder ebenfalls Brezerl für die Schuljause. Die Spenden dafür helfen Notleidenden.

Fastenbrezerl gibt es auch am Standl am Schmankerlmarkt in Pitten.

Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben;

Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben;

Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aiufgenommen;

Ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben;

Ich war krank, und ihr habt mich besucht;

Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.

(Mt. 25, 35-37)

Fasten heißt, Lichter der Liebe anzünden

karwoche - ostern

Palmbuschen werden gebunden und verteilt


Herstellen von österlichen Gebäcken.                         Am Standl wird selbstgebastelter Osterschmuck

Schulkinder backen ihre Osternesterl.                         angeboten.

Ölbergstunde am Gründonnerstag

Jedes Jahr nach dem Abendmahlgottesdienst wird vor der Felsenkirche eine besinnliche Ölbergstunde gefeiert. Besonders Jugendliche sitzen betend und singend rund um ein Feuer.

Symbole der Kartage und der Auferstehung am Schöpfungsweg


maria himmelfahrt

Vor dem Hochfest Maria Himmelfarst werden in Gemeinschaft Kräuterbüscherl gebunden



Der Brauch der Kräutersegnung

Seit über tausend Jahren gibt es in manchen Gegenden den Brauch, am 15. August,  dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, Kräuter und Blumen zu segnen und zu verteilen.



Dieses Fest erinnert uns daran, dass allen Menschen und der gesamten Schöpfung der Himmel offen steht.

Der Himmel ist bereits mitten unter uns.  Durch Glaube und Vertrauen sehen wir in den Geschöpfen Zeichen, die uns auf die unendliche Größe Gottes hinweisen. Die Schönheit in der Natur ist Abbild der Schönheit, die von Gott kommt. - Wir dürfen aber auch erkennen, welche Heilkraft vielen Pflanzen innewohnt.





In den Kräuterbuschen bringen wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck und segnen sie.

Die Rose in der Mitte des Kräuterbuschen soll uns  an den Glauben Marias erinnern. Trotz ihres oft dornenvollen Weges gab sie ihr bedingungsloses Ja zu Gottes Plan.

"Bei Gott ist nichts unmöglich."  - Möge auch uns dieser Glaube, dieses Vertrauen geschenkt werden und Hilfe in unserem Leben sein.

allerheiligen

Als Zeichen der "Verflochtenheit" - Verbundenheit untereinander und mit Menschen, die uns Wegbereiter waren, backen und verteilen wir zu Allerheiligen Striezerl.

fest des hl. martin

Wie der hl. Martin, so wollen auch wir teilen. In Schulen werden Martinskipferl gebacken und geteilt.


Rund um das Martinsfest werden Geschenkpäckchen mit Spielsachen, Süßigkeiten, Lebensmitteln und warmen Kleidungsstücken gerichtet. Viele Kinder machen mit.


Ein Hilfstransport  bringt diese nach Albanien.          Dort freuen sich viele über die Geschenke.

Ausführliche Dokumentation finden Sie unter www.albanienhilfe.schulweb.at