veranstaltungen 2016

LANGE NACHT DER KIRCHEN

10. Juni 2016

Auch heuer hatte sich die Pfarre Pitten wieder an der österreichweiten Aktion „Lange Nacht der Kirchen“ beteiligt.

 

Der Pfarrgemeinderat, der Verein „Für Unsere Welt“, die ehemalige „Pittener Singgemeinschaft“, das „Pittener 4Xangl“, der Pittener Kirchenchor und viele freiwillige Helfer hatten an der Gestaltung mitgeholfen.

 

Der Abend gliederte sich in drei Teile:

 

 

 

Erster Teil:
Vorstellen der schon vorhandenen und neu hinzugekommenen Stationen des Schöpfungsweges

 

In lockerer Atmosphäre wanderten die Besucher entlang des Schöpfungsweges durch wohlriechende Blumen und Sträucher von einer Station zur anderen, lauschten den Texten zu den einzelnen Skulpturen und wurden eingeladen, den Sonnengesang mitzusingen.

 

Auf unserer Homepage unter der Rubrik "Stationen des Schöpfungswes sind Themenerklärungen und die Namen der Personen, die maßgeblich an der Ideenfindung und Gestaltung der Stationen beteiligt waren, angegeben. Außerdem finden Sie in den Broschüren am Schriftenstand, welcher sich am Schöpfungsweg befindet, viel Wissenswertes darüber.

 

 

 

Zweiter Teil:

 

Festgottesdienst in und vor der Felsenkirche

 

Am Beginn der Hl. Messe richtete Bürgermeister Helmut Berger ein paar Worte des Dankes und der Anerkennung an den Verein „Für Unsere Welt“ für die Gestaltung des Schöpfungsweges. Er hob nicht nur die spirituelle sondern auch touristische Bedeutung dieses Weges für den Ort Pitten hervor.

 

Der Wortgottesdienst stand ganz im Zeichen des Musicals „Francesco“, das vor einigen Jahren im Arkadenhof gespielt wurde, war es doch Inspiration, den Schöpfungsweg anzulegen.

 

In der Predigt wurden Parallelen von der Vision des hl. Franz von Assisi, welcher die Kirche neu aufgebaut hatte, zum Schöpfungsweg gezogen.

 

Der Schöpfungsweg ist ein Ort, wo Menschen nicht nur Ruhe und Erholung sondern auch Kraftquellen des Glaubens finden können.

 

In Gemeinschaft feierte dann Martin Treipl mit allen Besuchern Gottesdienst, welcher von der ehemaligen „Pittener Singgemeinschaft“ mit Monika Apfler und dem „Pittener 4Xangl“, gestaltet wurde. Bedingt durch die Trichterwirkung der Felsenkirche erschallten die Lieder in die freie Natur, wo viele Menschen saßen und die Eucharistie im Anblick des malerischen Sonnenunterganges über Pitten, mitfeiern konnten. Eine aktive Mitfeiernde drückte es danach so aus: „ …es war seit langer Zeit mein schönstes und stimmungsvollstes kirchliches Erlebnis. Ganz ruhig, ganz intensiv und beeindruckend…“

 

Nach der Kommunion ertönte das „Jubilate Deo“. Damit wurde in Anwesenheit einer Pilgergruppe das neue Projekt „Franziskusweg“ vorgestellt. Nach dem Vorbild des weithin bekannten „Jakobsweges“ soll nun von Wien über den Schöpfungsweg in Pitten in Verknüpfung zum Mariazellerweg 06, der ja vom Schlossberg herunterkommt und so den Schöpfungsweg kreuzt, ein von der EU gestützter, internationaler Pilgerweg entstehen. Er wird weiter über Pinkafeld und Tieschen führen und in den slowenischen Weitwanderweg münden. Über den „Antoniusweg“ von Padua nach Bologna und den anschließenden „Franziskusweg“ erreichen die Pilger Assisi.

 

Das Projekt wurde von der Pfarre und Gemeinde Pitten, sowie den Thermengemeinden positiv aufgenommen und als unterstützungswürdig empfunden. Eine Delegation seitens der Erzdiözese Wien fand sich bereits zu einer Besprechung in Pitten ein.

 

 

 

 

 

Dritter Teil:

 

Kirchenchorkonzert in der Bergkirche

 

 

 

„Die „Lange Nacht der Kirchen“ nahmen in diesem Jahr der Pittener Kirchenchor und seine Musiker zur Gelegenheit, ein kleines Konzert zu singen und zu spielen. Das Programm reichte von Mozart über Vivaldi bis zur Moderne. Ein besonderer Programmpunkt war das „Ave Maria“ des Komponisten Rudolf Pehm, der hier in Pitten geboren wurde und wohnte, und dessen Vater vor 120 Jahren den Kirchenchor gründete. Wir sind der Einladung von Hans Weik sehr gerne gefolgt. Die Atmosphäre während des Konzertes war eine ganz besondere – vielen Dank Hans, für Deine großartige Initiative!“ (Margret Göschl, Kirchenchor Pitten)

 

 

 

Agape:

 

Anschließend lud der Verein „Für Unsere Welt“ zur Agape. Neben leckeren Brötchen konnten die Besucher am Platz vor der Bergkirche in romantischer Atmosphäre den Tauwein verkosten. Die imposante Franziskusstatue vor der Pfarrkirche Tieschen im Herzen des südoststeirischen Vulkanlandes inspirierte 12 Winzer der Region, diesen Tauwein zu kreieren.

 

 

 

Der Verein „Für Unsere Welt“ bietet kulturelle und kulturell-spirituelle Führungen von Kirche zu Kirche an. Der Reinerlös freier Spenden kommt der Erhaltung des Schöpfungsweges zugute. Infos: www.fuerunserewelt.at oder 0664 4512248.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LANGE NACHT DER KIRCHEN

veranstaltrungen  2015

Am Freitag, dem 29. Mai 2015, beteiligte sich auch die Pfarre Pitten gemeinsam mit dem Verein

"Für Unsere Welt" und dem  Museumsteam an der österreichweiten Aktion der

"Langen Nacht der Kirchen."

Die "Nacht" gliederte sich in drei Bereiche

VON KIRCHE ZU KIRCHE

Eine kulturell-sprituelle Wanderung von der Pfarhofkirche über den Schöpfungsweg zur Bergkirche

Bei herrlichem Frühlingswetter kamen an die zwanzig Teilnehmer in den Rosengarten und stimmten sich mit dem zum Monat Mai passenden Marienlied "Glorwürdige Königin" auf den kulturell-spirituellen Rundgang ein.

In der antiken Anthropologie galt die Rose als Symbol für die Jungfräulichkeit der Gottesmutter Mariens.

Im Festsaal des Pfarrhofes tauchten wir in die Götterwelt der Griechen ein.

Der hl. Martin, dem die Pfarrkirche geweiht ist, teilte seinen wertvollen Mantel mit einem frierenden Bettler - Teilen ist in der Tat gelebte Liebe.

Die Bilder am alten Gemeindehaus, die Pest- und Teufelssäule bekunden Pittens ruhmreiche Geschichte.

Weiter ging es zum Schöpfungsweg. Franz von Assisi hatte große Achtung vor der Schöpfung. Im Sonnengesang nennt er alle Geschöpfe, die dem Menschen nützlich sind, seine Schwestern und Brüder.

Letztlich erreichte die Gruppe die barocke Bergkirche.

EUCHARISTIE AM SCHÖPFUNGSWEG

Der Schöpfungsweg ist um ein Juwel reicher geworden. Es ist das ein Altar etwa auf halber Höhe des Weges. Ein kräftiger Wurzelstock fest verankert weist auf die Bibelstelle hin: "Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben." Die auf einem Kreuz ruhende Tischplatte aus Glas ziert ein angebrochener Brotlaib mit einem Weizenkorn umrahmt von Weinlaub und Trauben. Den Durchmesser der kreisförmigen und damit die Ewigkeit symbolisierende Glasplatte spiegelt eine antike Zahlenmystik wider;

nämlich 72 Jünger Jesu, 7 Sakramente, 4 Evangelien und die Dreifaltigkeit Gottes ergeben 86 cm.

 

Nach der Segnung des Altares feierte inmitten zahlreich duftender Blumen und Sträucher eine große Schar mit Pfarrer Mag. Oliver Hartl Eucharistie.

ERÖFFNUNG DES TURMMUSEUMS

ZUM HEILIGEN GEORG







Die Legende des heiligen Georg,

dargeboten in einem Rollenspiel,

stimmte die Besucher auf die Eröffnung ein.

Der zunächst nur spärlich beleuchtete Glockenturm füllte sich bis auf den letzten Platz

Leiser Chorgesnag der Heiligen Kreuzer Mönche mischte sich mit dem  Duft des Weihrauchs und tauchten den Raum in ein fast heiliges Ambiente


Aufmerksam folgten die Besucher den Ausführungen über die Entstehung und Motto des Museums.

Museum leitet sich vom ähnlich klingenden griechischen Wort "mouseion" ab und bezeichnet den Ort der Musengöttinnen;

also ein heiliger Ort.

"Das Turmmuseum soll nicht nur ein Ort sein, wo kostbare Gegenstände zur Schau gestellt werden, sondern einerseits dem gotischen Glockenturm, der bis jetzt nur Abstellraum war, wieder neues sakrales Leben einzuhauchen und andererseits längst nicht mehr gebrauchte oder bereits vergessene Gegenständen ihre Wertigkeit wieder zu geben".







Jedes Kreuz,

jedes Bild,

jede Statue

hat seine Geschichte

jede  Fahne  könnte vieles erzählen

 

 

 

Wie oft wurde  wahrscheinlich die Gottesmutter

als Fürsprecherin bei Gott um Hilfe angegfleht.,

und so manches Knie hat sich vor den Statuen in Ehrfurcht gebeugt


Bilder, Bücher, Kreuze und Kerzen können Zeugnis davon ablegen


Eine Versehlaterne, ein Bild der "Schwarzen Madonna" aus Tschenstochau und ein "wiedergefundener" Altaraufsatz - das Heilige Grab symbolisierend - mit einer kleinen Monstranz sind nur einige Kostbarkeiten des Museums

Nach dem Lied "Ubi Caritas", der Segnung des Museums und dem Segenslied

ertrahlte der Raum in hellem Licht.

 

Das "Turmmuseum zum heiligen Georg" ist eröffnet

Möge dieser Ort "mouseion" (ein heiliger Ort) sein,

den Besuchern

Herzensruhe und innere Kraft spenden

und die Nähe Gottes spürbar machen.

Führungen in das Turmmuseum

nach Vereinbarung

Kontaktperson: Johann  Weik

j.weik@gmx.at

0664 / 45 122 48

WORTGOTTESDIENST

AM

SCHÖPFUNGSWEG

Am Montag, dem 29. Juni, war der Rosengarten Treffpunkt für die Gebetsrunde aus Steinabrückl.

Mit dem Marienlied "Glorwürdige Königin" stimmten sich die Teilnehmer zu einem kulturell-spirituellen Nachmittag in Pitten ein.

Der barocke Pfarrhof mit dem Festsaal, die Pfarrhofkirche, die Bilder an der Fassade des alten Gemeindehauses, die Pest-und Teufelssäule faszinierten ob ihrer historischen Bedeutung für Pitten.

 

 

 

 

Diakon Bruder Franz Tucek begrüßte die Gebetsgruppe am Schöpfungsweg

 

 

 

 

 

"Der Schöpfungsweg lädt ein, die Schöpfung mit allen Sinnen wahrzunehemen"

Riechen - Schauen - Hören - Spüren


 

 

 

"5." Evangelium:

Gott offenbart sich in der Schöpfung, in seiner Vielfalt, seiner Schönheit, seiner Einzigartigkeit, seiner Liebe.

Im Stillwerden, im Schweigen kommen wir zum Staunen, zum Beten:

"Meine Seele lobe und preise den Herrn!"

 

 

 

 

 

Wo komm ich her?

Wo gehe ich hin?

 

 

 

Im freien Gebet

lege all deine Sorgen

und  Bitten

Gott hin!







VATER UNSER...

 

 

EUCHARISTIE IN DER FELSENKIRCHE

 

"O, Demut Gottes, du wahre Größe,

ganz klein,

ein Stückchen Brot"

                                           (Franz von Assisi)

 

 

Höchster allmächtiger und guter Herr,

dir sei der Lobpreis,

die Herrlichkeit und Ehr`!

Lobet und preiset den Herrn in Dankbarkeit

und dienet ihm in großer Demut

 

                          (aus: "Sonnengesang" - Franz von Assisi)

FRANZISKUSFEIER AM SCHÖPFUNGSWEG

Samstag, 10. Oktober 2015

ADVENT

AM SCHÖPFUNGSWEG

IN DER FELESENKIRCHE

IM TURMMUSEUM